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Bundeskabinett: Maßnahmen gegen Hitze und Dürre geplant

Das Bundeskabinett hat im August 2026 beraten, wie mit den Auswirkungen von Extremwetterlagen und Klimaveränderungen in Deutschland umzugehen ist. Denn Hitzetote, Ernteausfälle und Störungen der Lieferketten weisen auf dringenden Handlungsbedarf. „Wir müssen den Klimawandel weiter eindämmen und zugleich unser Land besser an die Folgen des Klimawandels anpassen“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz in seinem Auftaktstatement zur Kabinettsklausur. Es gehe darum, „vor allem die langfristigen Lehren aus Extremsituationen wie diesem Hitzesommer zu ziehen“.

Im Einzelnen sind folgende Schritte vorgesehen:
Status quo: Der Staatsminister für die Bund-Länder-Zusammenarbeit, Phillip Amthor, wird mit den Ländern einen Abgleich vornehmen: Wie ist der Stand und an welchen Stellen ist die Zusammenarbeit zu intensivieren?
Bund-Länder-Besprechung: Darauf aufbauend soll im Dezember im Rahmen der Besprechung mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Kanzleramt ein föderaler Fahrplan zur Klimavorsorge entstehen.
Förderprogramme: Haushaltsmittel aus bestehenden Programmen sind zu nutzen: etwa zur Anpassung urbaner und ländlicher Regionen an den Klimawandel des Bauministeriums, zum klimaangepassten Waldumbau des Landwirtschaftsministeriums, zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen, beim Hochwasserschutz.
Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz: Den Ländern wurden daraus 100 Milliarden Euro bereitgestellt. Auch diese Mittel müssen effizient genutzt werden.

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