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Bund kürzt Auslandsmesseförderung: Weniger Exportchancen für Mittelstand

Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, die Förderung für die Beteiligung deutscher Unternehmen an Auslandsmessen um 2,6 Millionen auf 41,4 Millionen Euro zu kürzen. Wichtige Exportchancen für die deutsche Wirtschaft würden damit verloren gehen. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA fordert mit weiteren Branchen der Exportwirtschaft den Deutschen Bundestag auf, die Kürzungspläne zurückzunehmen und das Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundeswirtschaftsministeriums stattdessen zu erhöhen.

Mit der Bundesförderung von 44 Millionen Euro konnten in diesem Jahr 237 Gemeinschaftsstände auf Auslandsmessen geplant werden. Im AMP 2027 sind nur noch 217 German Pavilions machbar. Damit würden 20 Gemeinschaftsstände entfallen.

Die Kosten für Auslandsmessebeteiligungen sind nach Angaben des AUMA in den vergangenen Jahren weltweit um bis zu 40 Prozent gestiegen. Seit 2017 sei die Bundesförderung nie entsprechend angepasst worden. Der AUMA warnt vor den langfristigen Folgen für die exportorientierte Wirtschaft und fordert eine Aufstockung des Programms auf 49 Millionen Euro. Die Kürzungen treffen vor allem mittelständische Unternehmen. Sie stellen 85 Prozent der Nutzer des AMP.

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