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Brandenburg zieht Bilanz zum Landesniedrigwasserkonzept

„Wasser halten, Regionen stärken“

Brandenburg will seine Maßnahmen gegen Niedrigwasser und für einen stabileren Landschaftswasserhaushalt weiterentwickeln. Bei drei Regionalkonferenzen im September zieht das Umweltministerium Bilanz aus fünf Jahren Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzepts.

Umweltministerin Hanka Mittelstädt: „Brandenburg ist reich an Gewässern – und zugleich besonders stark vom Klimawandel betroffen. Längere Trockenperioden, sinkende Grundwasserstände und häufigere Niedrigwasserphasen stellen uns vor große Herausforderungen. Deshalb müssen wir Wasser länger in der Landschaft halten und die natürlichen Wasserspeicher stärken. Mit der Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzepts haben wir in den vergangenen fünf Jahren bereits sehr viel erreicht [...].”

Die Regionalkonferenzen sollen die Akteure der Behörden, Kommunen und Verbände aus Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz und Forst zusammenbringen, den Austausch fördern und neue Ideen und konkrete Projekte anstoßen. „Denn nur gemeinsam können wir unseren Wasserhaushalt langfristig stabilisieren und Brandenburgs Regionen für die Folgen des Klimawandels wappnen”, so Mittelstädt in einer Pressemeldung.

Das Landesniedrigwasserkonzept wurde 2021 veröffentlicht. Seitdem wurden in den 16 Flussgebieten Brandenburgs Daten und Erfahrungen zusammengetragen. Ein Verbund von Ingenieurbüros begleitet die Umsetzung als Niedrigwasserkoordination. Zu den Zielen des Konzepts gehört insbesondere, mehr Wasser in der Landschaft zurückzuhalten.

Den Auftakt der Regionalkonferenzen bildet am 9. September Cottbus. Weitere Veranstaltungen finden am 15. September in Brandenburg an der Havel und am 29. September in Eberswalde statt.

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