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Ausgezeichnete Projekte: Intakte Ökosysteme stärken Schutz vor Wassermangel

Moore, Auen, Wälder und naturnahe Flächen können einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten. Darauf machen das Bundesumweltministerium (BMUKN) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Rahmen der Themenwoche zum Natürlichen Klimaschutz aufmerksam. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN, Bettina Hagedorn, hat heute drei der sechs Gewinnerprojekte des Projektwettbewerbs 2025 der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet.

Intakte Ökosysteme halten Wasser in der Landschaft zurück, mildern Hitze ab und begrenzen die Folgen von Starkregen. Gleichzeitig binden sie Kohlenstoff und tragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Bundesweit werden entsprechende Maßnahmen über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) unterstützt.
Nach Angaben des BfN wurden und werden bereits mehr als 13 000 kleinere und größere Vorhaben im Rahmen des Aktionsprogramms gefördert. Beteiligt sind unter anderem Kommunen, Land- und Forstwirtschaft, Umweltverbände, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen.

Die drei von Bettina Hagedorn in Berlin ausgezeichneten Gewinnerprojekte aus der Region Berlin und Brandenburg sind:

• „Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf!“ (Deutsche Wildtier Stiftung): Dieses Projekt schafft Blühflächen für Wildbienen in allen zwölf Berliner Bezirken, um Lebensräume für Insekten in der Großstadt wiederherzustellen.
• „Blühender Campus“ (Freie Universität Berlin): Die Initiative stärkt die biologische Vielfalt direkt auf dem Hochschulcampus, indem Flächen extensiv und naturnah gepflegt werden.
• „Schulwälder gegen Klimawandel“ (Stiftung Zukunft Wald): Das Projekt pflanzt und pflegt eigene Schulwälder – auch in urbanen Räumen –, um neue grüne Orte für Artenvielfalt und Klimaresistenz zu schaffen.

Unter dem Motto „Natur stärken – Klima schützen“ stellen Förderprojekte während der ANK-Themenwoche ihre Arbeit vor. Gezeigt wird beispielsweise, wie Moore renaturiert werden und wie Auen, naturnahe Küsten oder Stadtgrün den Wasserhaushalt stärken und Landschaften widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen können. Die Projekte zeigen zugleich anderen Kommunen und Regionen, welche Lösungen sich vor Ort übertragen lassen. Höhepunkt ist ein bundesweiter Aktionstag am 10. Oktober 2026 mit rund 50 Projekten. Die Themenwoche endet am 14. Oktober mit einer zentralen Veranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin.

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