Anzeige

Analyse belegt: Grabenlose Kanalsanierung ist deutlich umweltfreundlicher

Fraunhofer UMSICHT analysierte für zwei Firmen die Umweltwirkungen, die bei der Sanierung von Abwasserohren entstehen. Dazu verglich das Institut mittels Ökobilanzierung die Sanierung von Abwasserrohren durch das Liner-Verfahren (CIPP: Cure-in-Place-Pipe) mit dem Austausch der Rohre durch neue Betonrohre. Das Gesamtergebnis: Die Umweltwirkungen lassen sich durch das Liner-Verfahren im Vergleich zum Austausch der Betonrohre auf die Hälfte reduzieren. Zum Beispiel sind die Treibhausgasemissionen zwischen 54 und 77 Prozent geringer – abhängig vom Durchmesser der Rohre und der konkreten Einbausituation. Auch weite-re Wirkungskategorien der Ökobilanz zeigen deutliche Vorteile. Das Institut betrachtete in seiner Analyse die Wertschöpfungsschritte: Rohstoffe, Herstellung (Energiebedarf und Abfall), Transport, Installation und End-of-life.

Sanierter Abwasserkanal durch das Inliner-Verfahren (Foto: IMPREG)

Webcode

20260209_002