2025: 5,9 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen ausgetreten
Im Jahr 2025 sind in Deutschland bei Unfällen rund 5,9 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe unkontrolliert in die Umwelt ausgetreten, das waren 8,9 % weniger als im Vorjahr (2024: 6,5 Millionen Liter). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, konnten rund 2,4 Millionen Liter (41,1 %) der ausgetretenen Stoffe nicht wiedergewonnen werden und verblieben dauerhaft in der Umwelt. Im Jahr 2024 waren es rund 2,0 Millionen Liter. Die Gesamtzahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen sank im Jahr 2025 um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 1461 und damit den niedrigsten Stand seit 2010. Zugleich bestätigte sich der seit dem Jahr 2017 anhaltende Abwärtstrend bei den Unfallzahlen.
In 432 Fällen gelangten die freigesetzten wassergefährdenden Stoffe in ein Oberflächengewässer. In 370 Fällen war die Kanalisation betroffen. Insgesamt 46-mal wurde das Grundwasser verunreinigt und in zwei Fällen unmittelbar die Wasserversorgung. In Summe wurde demnach im Jahr 2025 bei 708 Unfällen 850-mal mindestens ein Gewässer direkt von freigesetzten Schadstoffen verunreinigt, darunter waren bei 135 Unfällen zwei oder mehr Gewässer betroffen.
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