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Strukturwandel in sächsischen Braunkohleregionen: Projekt "RegioNet WasserBoden" gestartet

Zum Jahresbeginn 2023 startete das sächsische Projekt „Regionale Netzwerke für ein nachhaltiges Wasser- und Bodenmanagement” (RegioNet WasserBoden). Das Vorhaben soll das Wasser- und Bodenmanagement in den Strukturwandelregionen maßgeblich fachlich unterstützen. Dazu werden Daten zum Wasserhaushalt, zum Untergrund und zu Böden erfasst, zusammengestellt und bewertet. Durch die Weiterentwicklung von Bewertungsinstrumenten sollen bessere Prognosen unter Beachtung der Klimakrise und des Wasserbedarfs durch den Strukturwandel möglich werden. Über eine gute Vernetzung mit regionalen und lokalen Akteuren und die Begleitung von Vorhaben sollen die neuen Fachdaten direkt für eine nachhaltige Transformation und Entscheidungsprozesse nutzbar sein. Für das Projekt stehen bis zum Ende der Laufzeit (31. Dezember 2026) insgesamt rund acht Millionen Euro zur Verfügung. Bereits während der Projektlaufzeit sollen Investitionsvorhaben mit erhöhtem Wasserbedarf fachlich und gemeinsam mit den zuständigen Behörden bewertet und begleitet werden. Das ermöglicht, Standorte zu finden, die auch den Anforderungen einer nachhaltigen Ressourcennutzung genügen. Die Datensätze, Instrumente und Planungsgrundlagen sollen den regionalen Akteuren nach Projektende weiterhin zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck wird während der Projektlaufzeit ein Netzwerk in den Regionen aufgebaut, dass neben Behörden und Kommunen auch Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft beinhalten soll. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Verbundvorhaben des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen. Die Mittel kommen zu 90 Prozent aus dem Bundesprogramm STARK, mit dem der Strukturwandel in den Kohleregionen unterstützt wird. Die verbleibenden zehn Prozent werden durch den Freistaat Sachsen getragen.

Webcode

20230105_003

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