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Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

Der zusätzliche Einsatz von Handbesen, Kehrsaugmaschine, Industriesauger und Scheuersaugmaschine reduziert die Verunreinigung der Waschwässer von Binnenschiffen erheblich. Das belegen die Ergebnisse eines vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Forschungsprojekts der OTH Regensburg, das einen Beitrag im Umgang mit dem 2009 eingeführten „Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt (CDNI)” leisten will. Laut CDNI darf zum Beispiel durch Düngemittel verunreinigtes Waschwasser nicht mehr in die Gewässer eingeleitet werden, sondern muss an Kläranlagen abgegeben werden. Für Reedereien, Umschlags-, Hafen- und Schiffsbetreiber ist es daher wichtig, möglichst schadstoffarmes Waschwasser zu erzeugen, um es bestenfalls direkt in die Kläranlage einleiten zu dürfen. Bislang fordern Kläranlagenbetreiber Analysen des Waschwassers oder verweigern sogar dessen Annahme, da sie sich außerstande sehen, das verunreinigte Waschwasser zu reinigen. Die Ergebnisse der Forschung an der OTH Regensburg sollen als Grundlage für einen Leitfaden des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz dienen. Projektpartner waren die Bayernhafen Gruppe mit Sitz in Regensburg, Betreiber der wichtigsten Hafenanlagen an den bayerischen Binnengewässern und die Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG (Aschaffenburg), wichtigster Schiffseigner in Bayern.

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20171023_003

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