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Joachim Reichert künftig Vorstand des WVER

Dr.-Ing. Joachim Reichert (53) wird ab 1. Juni 2017 den Wasserverband Eifel-Rur leiten. Der Verbandsrat hatte ihn bereits am 24. Oktober 2016 einstimmig zum Alleinvorstand gewählt. Er wird damit Nachfolger von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk, der zum 31. Mai 2017 nach 16 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in dieser Funktion in den Ruhestand tritt. Wolfgang Firk hat sich um die Entwicklung des Verbandes in besonderer Weise verdient gemacht. In seine Amtszeit fällt die Errichtung und Modernisierung zahlreicher Klär- und Abwasseranlagen nach dem modernsten Stand der Technik. An der Rur und ihren Nebengewässern wurden in dieser Zeit erhebliche Fortschritte bei der Renaturierung und Verbesserung des ökologischen Zustands erzielt. Joachim Reichert studierte Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen und Siedlungswasserwirtschaft an der TH Darmstadt. Nach dem Diplom war Reichert als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Raumplanung tätig und wurde 1997 im Fachgebiet Abwasser mit einer Dissertation zum Sauerstoffeintrag auf Kläranlagen promoviert. Ersten Kontakt mit den sondergesetzlichen Wasserverbänden in Nordrhein-Westfalen erhielt Reichert ab 1996 durch seine Tätigkeit beim Niersverband in Viersen. Zwischen 2000 und 2009 war er als Abteilungsleiter für die abwassertechnischen Anlagen des Verbandes verantwortlich. In dieser Funktion engagierte sich Reichert intensiv für die Zusammenarbeit der linksrheinischen Wasserverbände. 2010 wechselte Joachim Reichert als Leiter Planung und Bau zu den Berliner Wasserbetrieben. Seitdem zeichnet er für das Baugeschäft der Berliner Wasserbetriebe für Trink- und Abwasser in den Netzen und Werken mit einem jährlichen Investitionsvolumen von ca. 250 Millionen Euro verantwortlich. Reichert ist in der Branche auch durch zahlreiche Publikationen vor allem zum Betrieb von Kläranlagen, zur Automatisierung und zum koordinierten Netzbau bekannt. Darüber hinaus engagiert er sich seit 20 Jahren ehrenamtlich in der DWA, unter anderem in den Fachgremien und im Rahmen der Weiterbildung.

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