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15 Kilometer Wupper naturnah umgestaltet

Seit 2006 hat der Wupperverband gemeinsam mit der Stadt Wuppertal 15 Kilometer des Flusses im Stadtgebiet schrittweise naturnah umgestaltet. Der letzte, gut einen Kilometer lange Abschnitt am Hardtufer wurde jetzt fertiggestellt.

An dieser Stelle hat der Wupperverband das Gewässerbett neu strukturiert. Große Störsteine schaffen Bereiche mit unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten und ruhigeren Zonen, die Fische als Laich- und Ruheplätze nutzen können. Zusätzlich wurden sogenannte Gumpen, sprich tiefere Bereiche im Flussbett, angelegt.

Julia Zwingmann, Projektleiterin im Bereich Gewässerentwicklung, Wupperverband sagt gegenüber GFA-News: „Die Wupper war Lebensader, wurde zum Industriefluss und kehrt heute Schritt für Schritt zu einem vielfältigen Naturraum mitten im dicht bebauten Stadtgebiet von Wuppertal zurück. Mehr als 30 Fischarten und sogar Eisvögel haben sich bereits angesiedelt. Mehr Natur in der Stadt steigert auch die Lebensqualität für die Menschen.“

Die Renaturierung dient der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Das Land Nordrhein-Westfalen förderte die Arbeiten am letzten Abschnitt zu 80 Prozent.

Wupper im Bereich des Wuppertaler Landgerichts
Wupper im Bereich des Wuppertaler Landgerichts. Zu sehen sind die Störsteine und Inseln, die nun zwischen den steilen Ufermauern und Schwebebahnpfeilern dem Fluss mehr Dynamik und Abwechslung verleihen. Foto: Wupperverband

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