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22.03.2022

Exporte von Wasser- und Abwassertechnik auf Rekordniveau

Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland war im Jahr 2021 weltweit gefragt wie nie zuvor. Obwohl auch die Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung in Deutschland durch die Pandemie teils deutlich beeinträchtigt wurden, konnte das bisherige Rekordniveau der Ausfuhren von 2019 - knapp 1,13 Milliarden Euro - im vergangenen Jahr noch übertroffen werden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte um 5,3 Prozent auf rund 1,18 Milliarden Euro (2020: 1,12 Milliarden Euro). Dies berichtet der VDMA Fachverband Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate. Rund 46 Prozent aller Exporte wurden dabei aus Deutschland in die anderen EU-Staaten ausgeführt. Damit legte die Bedeutung der EU als wichtigste Abnehmerregion für die heimischen Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik nochmals zu, gefolgt vom Sonstigen Europa und Asien. Die Exporte in die Staaten der EU-27 stiegen 2021 auf rund 538 Millionen Euro (plus 10,1 Prozent zum Vorjahr). In anderen Regionen waren im Export 2021 gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: während für das Sonstige Europa (plus 2,2 Prozent) und Nordamerika (plus 0,7 Prozent) eher eine Seitwärtsbewegung zu verzeichnen war, steht für Lateinamerika und Afrika ein Plus von 50,7 bzw. 5,5 Prozent in den Büchern, für Asien und den Nahen und Mittleren Osten dagegen ein Minus von 4,7 beziehungsweise 13,7 Prozent. In der Rangfolge der wichtigsten Exportmärkte für Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland gab es 2021 eine wesentliche Veränderung. China konnte die Spitzenposition als wichtigster Markt nicht halten und fiel mit einem Minus von 20,9 Prozent zum Vorjahr auf Platz 4 zurück (71,4 Millionen Euro). Vor China sind nun Frankreich (plus 3,6 Prozent, 89,1 Millionen Euro), die USA (plus 5,5 Prozent) und Polen (plus 25 Prozent) mit jeweils rund 79 Millionen Euro platziert. Die Märkte auf den Rängen fünf bis zehn liegen alle recht nah beieinander im Bereich eines Exportvolumens aus Deutschland zwischen 45 und 56 Millionen Euro.

Webcode: 20220322_004