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07.10.2020

Projekt zur Infektionsprävention in kritischen Infrastrukturen

Welche Möglichkeiten gibt es, um Infektionsrisiken in Gebäuden einzudämmen? Im Projekt SAVE entwickelt das Institut für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE) der Technischen Universität Braunschweig gemeinsam mit vier weiteren Partnern bauliche Musterlösungen, um Ausbreitungswege von Erregern in kritischen Infrastrukturen zu kontrollieren. Bauliche und technische Maßnahmen, wie Schleusen oder geeignete Lüftungsfilter, können das Übertragungsrisiko von Infektionserregern in Gebäuden reduzieren und somit die Anzahl der Infektionen und Erkrankungen senken. Hier setzt das Forschungsprojekt „SAVE - Effektive Strategien zur Kontrolle und zum Umgang mit Ausbreitungswegen von Erregern zum Schutz kritischer Infrastrukturen” an. Das Mitte September 2020 gestartete Projekt wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen der „Zukunft Bau”-Forschungsförderung gefördert. Ein Schwerpunkt der Untersuchung sind Einrichtungen, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens und zur Vermeidung von Versorgungsengpässen notwendig sind. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden 2022 in ein „Weißbuch zur baulichen Infektionsprävention kritischer Infrastrukturen” zusammengeführt und der Öffentlichkeit durch eine frei zugängliche Datenbank vollständig zur Verfügung gestellt. Bereits Anfang 2021 ist zudem die Veröffentlichung eines ersten Berichts mit Empfehlungen zur Prävention der Verbreitung von Infektionskrankheiten im Gebäude geplant.

Dr.-Ing. Architekt Wolfgang Sunder

w.sunder@tu-braunschweig.de

Weiterführende Links
http://www.tu-braunschweig.de/iike

Webcode: 20201007_001