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26.06.2020

Genehmigung für Fernwärme aus Klärschlamm in Hannover

Der Energieversorger enercity hat die Baugenehmigung für eine neue Klärschlammverwertungsanlage erhalten. Die Anlage erzeugt Wärme für bis zu 15 000 Menschen. Insgesamt investiert enercity über 60 Millionen Euro in das Vorhaben. Die Landeshauptstadt Hannover hatte enercity bereits im Mai 2020 den Auftrag zur Verwertung von jährlich 56 000 Tonnen entwässertem Klärschlamm über die nächsten 25 Jahre erteilt. Insgesamt kann die Anlage rund 130 000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr verarbeiten. Standort der Monoverbrennungsanlage ist das Gelände der Deponie des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) in Hannover-Lahe. Mit dem Bau der technischen Anlagenkomponenten hat enercity die Firma sludge2energy GmbH beauftragt, ein Joint Venture der Huber SE sowie der WTE Wassertechnik GmbH. Die Bauarbeiten werden im November 2020 beginnen. Die Aufnahme des Betriebes ist im vierten Quartal 2022 geplant.

Geplante Monovklärschlammerbrennungsanlage Hannover-Lahe (Bild: enercity)

Webcode: 20200626_003