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22.06.2020

Forschungsprojekt evaluiert Umsiedlung gewässertypischer Insekten

Lassen sich Insekten und andere Bachbewohner von einem ökologisch intakten Gewässer in einen artenarmen Bach umsiedeln, um dort die ökologische Qualität zu verbessern? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts unter Leitung der Oldenburger Gewässerökologin Prof. Dr. Ellen Kiel, gefördert vom nordrhein-westfälischen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Die Arbeitsgruppe Gewässerökologie und Naturschutz der Universität Oldenburg knüpft mit ihrer Forschung an ein Pilotprojekt an: Von 2015 bis 2018 entwickelten und erprobten die Biologen in Kooperation mit regionalen Wasserverbänden und der Universität Duisburg-Essen geeignete „Umzugsmobile” für Wassertiere aus Naturmaterialien wie Holz und Laub. Nach einer zweijährigen Ruhephase soll nun eine Erfolgskontrolle zeigen, ob sich im Zielgewässer spezifische Arten etablieren konnten.

Teamwork bei der Substratentnahme: Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der Universitäten Oldenburg und Duisburg-Essen bewerkstelligten die Umsiedlung in drei Kampagnen. (Foto: Arlena Dumeier)

ellen.kiel@uol.de

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uol.de/gewaesseroekologie

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