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14.11.2018 - Sponsored News

Intelligente Lösungen für einen Markt im Wandel

Die städtische und industrielle Wasseraufbereitung ist bereit für den Eintritt in ein Zeitalter drastischer Veränderungen. Es stehen gesetzliche Änderungen in zentralen Bereichen bevor und der stetige Kostendruck belastet die alternde Infrastruktur und die Betriebsausgaben gleichermaßen. Um diese Herausforderungen annehmen und sich einen Weg in eine erfolgreiche Zukunft bahnen zu können, müssen alle Interessengruppen ihre Anstrengungen verstärken, wann immer es darum geht, Ineffizienzen zu beseitigen und die neuen Chancen aufzugreifen, die digitale Innovationen und Geschäftsmodelle bieten. Wido Waelput, SVP und Riikka Timonen, Marketing Director bei Kemira EMEA äußern sich zu den großen Themen, denen sich die Branche heute gegenübersieht.

„In Europa werden wir in naher Zukunft ganz sicher einige tiefgreifende Veränderungen auf regulatorischer Ebene erleben”, sagt Riikka Timonen. „Ein Großteil der aktuellen europäischen Gesetze zur Wasseraufbereitung stammt aus den neunziger Jahren. Seitdem hat sich die Technologie massiv weiterentwickelt und das öffentliche Bewusstsein für Umweltbelange, mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehende Themen und Wasserqualität im Allgemeinen ist viel größer geworden. Aktuell unterzieht die EU die Wasserrahmenrichtlinie und die damit in Zusammenhang stehenden Rechtsvorschriften, wie die Richtlinien für Trinkwasser und kommunale Abwässer, einer umfangreichen Prüfung.”

„Für im Bereich kommunaler und industrieller Abwasserbehandlung tätige Unternehmen könnten neue Vorschriften eventuell bedeuten, dass ein noch höheres Maß an Überwachung und Berichterstattung erforderlich sein wird, um Transparenz zu gewährleisten. Zudem sind höhere Anforderungen an die Wasser- und Abwasserqualität zu erwarten,” macht Timonen deutlich. „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, indem wir die neuesten regulatorischen Entwicklungen aktiv verfolgen und daran teilnehmen. So können wir ihnen dabei helfen, sich gut vorzubereiten und konkurrenzfähig zu bleiben.”

Unsere digitalen Angebote, welche jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Wasseraufbereitung mit den neuesten Sensor- und Optimierungstechnologien kombinieren, unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Abläufe mit Blick auf zukünftige Anforderungen zu optimieren und die Effizienz und Leistung ihrer Prozesse zu verbessern.”

Vorhandene Kapazitäten maximieren
„Der Großteil der europäischen Wasseraufbereitungsinfrastruktur wurde vor Jahrzehnten entwickelt und in Betrieb genommen und seither hat es kaum größere Investitionen gegeben,” so Riikka. „Gleichzeitig aber werden die Kommunen infolge der Urbanisierung mit einer stetig steigenden Nachfrage nach Kapazität konfrontiert. Die Mittel für Neuinvestitionen sind knapp. An dieser Stelle spielen Digitalisierung und intelligentes Prozessmanagement eine zunehmend wichtige Rolle,” stellt sie heraus.

„Kemira hat den Weg zur Einführung intelligenter Chemie- und Prozessmanagement-Tools bereitet, wie beispielsweise der KemConnect™-Plattform für Schlammentwässerung und Phosphorbehandlung. Diese Lösungen können die Effizienz um bis zu 20 Prozent steigern, indem sie die Transparenz über den gesamten Wasseraufbereitungsprozess verbessern und ein vorausschauendes und proaktives Prozessmanagement auf Basis von Echtzeitdaten ermöglichen. Der wirkliche Wert derartiger Lösungen liegt darin, dass sie dabei helfen, mit einer vorhandenen Infrastruktur eine höhere Leistung zu erzielen.”

Kostengünstige Aufbereitung garantieren
„In der Wasserbehandlungschemikalien-Branche war die Kosten- und Preisdynamik nicht seit jeher eine wichtige Antriebskraft für Veränderungen,” erläutert Wido Waelput. „Angesichts steigender Rohstoffpreise sowie der Tatsache, dass viele Hersteller von Wasserbehandlungschemikalien bereits am Kapazitätslimit oder zumindest nah daran produzieren, wird sich diese Situation allerdings in naher Zukunft ändern. Wenn man 2016 als Basis nimmt, ist der Ölpreis von 30 USD auf 72 USD je Barrel gestiegen, während polymerbasierte Produkte 25 bis 30 Prozent teurer geworden und die Flockungsmittelkosten um etwa 10 Prozent gestiegen sind - und in naher Zukunft wahrscheinlich sogar um 20 bis 25 Prozent steigen werden. Zudem sind die Logistikkosten aufgrund beschränkter Transportkapazitäten um etwa 7 bis 8 Prozent gestiegen.”

„Aus der Budgetperspektive betrachtet, müssen also sowohl kommunale als auch industrielle Betreiber ihre Pläne für die kommenden Jahre neu bewerten, um diesem Kostendruck Rechnung zu tragen. Als Branchenvorreiter haben wir hart daran gearbeitet, neue Produkte und Lösungen zu entwickeln, mit denen unsere Kunden für diese Veränderungen gut gerüstet sind. Eine Möglichkeit dies zu erreichen, besteht darin, die optimale Nutzung der vorhandenen Anlagen sicherzustellen,” fügt Waelput hinzu.

Neue Geschäftswege gehen
„Die gestiegenen Chemikalienkosten können jedoch nicht nur durch Einsparungen bei den Kapitalaufwendungen ausgeglichen werden. Wasseraufbereitungskunden sollten zukünftig höhere Anforderungen an ihre Lieferanten stellen. Das gilt sowohl für das Angebot an Produkten und Lösungen als auch für die Nachhaltigkeitsleistung,” so Waelput weiter.

„Ich würde den Betreibern empfehlen, nach Lieferanten zu suchen, die neue Geschäftsmodelle anbieten,” fügt Timonen hinzu. „Kemira bietet beispielsweise einen völlig neuen Ansatz zur Schlammentwässerung an, der auf intelligenten Technologien, einer für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft und gemeinsam vereinbarten Leistungszielen basiert. Durch eine verbesserte Entwässerungsleistung kann dieser Service die Schlammentsorgungskosten signifikant senken.”

Wenn auch die nächsten Jahre potenzielle Herausforderungen für Wasseraufbereitungsanlagen bereithalten, können frisches Denken und neue Ideen dazu beitragen, dass diese Zukunft strahlend wird. Kluge Partnerschaften mit einem Blick auf regulatorische Entwicklungen, einem intelligenten Prozessmanagement und innovativen neuen Geschäftsmodellen können Kommunen und wasserintensiven Industrien dabei helfen, den Wandel zu gestalten, statt sich von ihm davontragen zu lassen.

water@kemira.com

Weiterführende Links
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