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29.10.2018

Große Strömungsrinne für Hochschule Bochum

Die Hochschule Bochum hat Ende Oktober die neue große Strömungsrinne im Wasserbaulabor in Betrieb genommen. Mit 25 Metern Länge und 600 mal 800 mm Höhe und Tiefe zählt die neue Strömungsrinne zu den größten in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen verfügt lediglich die RWTH Aachen über eine gleichwertige Anlage. Möglich wurde die Investition von 320 000 Euro, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wurde, nicht zuletzt durch Partner, die die Antragstellung bei der DFG unterstützt haben und zukünftig auch gemeinsam mit dem Lehrgebiet Wasserbau und Hydromechanik an wasserwirtschaftlichen Themen arbeiten können. Neben der Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der Bundesanstalt für Wasserbau sind dies die Hochschulen Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Ruhr West in Mühlheim und die Universität Duisburg Essen. Dass die Anlage auch im Zeitalter immer realitätsnäher werdender Computersimulationen sinnvoll ist, erklärte Prof. Christoph Mudersbach, Leiter des Wasserbaulabors der Hochschule Bochum, anschaulich: „Nicht trotz der Digitalisierung, sondern wegen der fortschreitenden Digitalisierung in der Wasserwirtschaft benötigt man solche Einrichtungen. Während früher Strömungsrinnen vorwiegend genutzt wurden, um über die messtechnische Erfassung von Daten direkt Aussagen zur Planung und Ausführung wasserbaulicher Projekte zu tätigen, dienen sie heute vielmehr dazu, hochempfindliche Messgeräte zu optimieren oder Parameterstudien für numerische Modelle - also Computermodelle - zu erstellen.”

Gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock und Dekan Prof. Dr. Stephan Löring startete Laborleiter Prof. Dr. Mudersbach den Betrieb der neuen Strömungsrinne.

Webcode: 20181029_001