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Eckpunkte für das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vorgestellt

Ein Vier-Milliarden-Euro-Programm der Bundesregierung soll die Biodiversität stärken und den Klimaschutz durch den Schutz und die Wiederherstellung von Mooren, Gewässern, Wäldern und Böden fördern. Eckpunkte für dieses Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) stellte Bundesumweltministerin Steffi Lemke Ende März vor. Für die Umsetzung des Aktionsprogramms will die Bundesregierung in den Jahren 2022 bis 2026 insgesamt vier Milliarden Euro bereitstellen. Die vom Bundesumweltministerium vorgestellten Eckpunkte identifizieren zehn Handlungsfelder, in denen der natürliche Klimaschutz in den kommenden Jahren vorangebracht werden soll, darunter der Schutz intakter Moore und Wiedervernässungen, ein naturnaher Wasserhaushalt mit lebendigen Flüssen, Seen und Auen, Meere und Küsten, Böden als Kohlenstoffspeicher, natürlicher Klimaschutz auf Siedlungs- und Verkehrsflächen. Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz soll eng mit bestehenden und anderen geplanten Programmen der Bundesregierung wie dem Sofortprogramm Klimaschutz und dem Sofortprogramm Klimaanpassung verknüpft werden. Einige Maßnahmen des ANK, die in besonderem Maß Einfluss auf die Emissionsbilanz des Landnutzungssektors (LULUCF) haben, sind bereits Teil des Sofortprogramms Klimaschutz. Darüber hinaus ist das ANK zentral für die nationale Umsetzung des geplanten EU-Rechtsinstruments zur Wiederherstellung der Natur.

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20220404_002

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