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01.12.2021

Förderung für wissenschaftliche Begleitung des Wiederaufbaus in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit dem KAHR-Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Impulse für Resilienz und Klimaanpassung” ein wissenschaftliches Begleitgremium eingesetzt, in dem Forschende unterschiedlicher Einrichtungen und Fachdisziplinen aus den Bereichen Hochwasserschutz, Stadt- und Raumplanung, Gebäudetechnologie, Natur- und Umweltrisiken sowie aus der Innovations- und Systemforschung zusammenarbeiten. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel überreichte im November 2021 die ersten zwei Förderurkunden an den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und die RWTH Aachen. „Ziel des Verbundvorhabens ist es, neuste Forschungserkenntnisse aus den relevanten Disziplinen direkt in den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz einfließen zu lassen. Durch Verknüpfung mit laufenden Maßnahmen und Projekten kann das Projekt schnell das Wissen der Forschung zu Klimawandel-angepasstem Wiederaufbau in die Regionen einbringen”, sagte Thomas Rachel. Aus Nordrhein-Westfalen sind das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen (IWW), der WVER, das HochwasserKompetenzCentrum e. V. (HKC), das Institut für Raumplanung der TU Dortmund sowie das Deutsche Institut für Urbanistik im Projekt vertreten. Die Projektkoordination haben Prof. Dr.-Ing. Jörn Birkmann von der Universität Stuttgart sowie Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf vom IWW der RWTH Aachen übernommen. Für den gesamten Verbund mit insgesamt 13 Partnern sind ca. 5,2 Millionen Euro vorgesehen.

Bei der Übergabe der Förderbescheide an WVER und IWW (v. l.): Holger Schüttrumpf, Thomas Rachel, Joachim Reichert (Vorstand des WVER) (Foto: WVER/Marcus Seiler)

Webcode: 20211201_003