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22.03.2021

Förderung für Software für einen ökosystembasierten Gewässerschutz

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) entwickelt das Analyse- und Planungswerkzeug „Marisco” weiter. Es soll Anwender durch die Schritte eines ökosystembasierten Risikomanagements führen, um so die Ressource Wasser zu erhalten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit 226 464 Euro. Die Forscherinnen und Forscher wollen „Marisco” so weiterentwickeln, dass es für Landschafts- und Wassermanagement zu nutzen ist. Dafür soll die Methodik durch eine Software auch digital nutzbar werden. Die Software soll als Open-Access, also frei nutzbar, und in zwei Sprachen erscheinen. „Am Beispiel von drei unterschiedlichen Gewässern auf überregionaler, regionaler und kommunaler Ebene werden wir ein sogenanntes Entscheidungsunterstützungssystem in der Software realisieren und testen”, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Pierre Ibisch. Darunter ist auch die Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Fläche Weesower Luch (Landkreis Barnim, Brandenburg). Der Fokus liege darauf, verfügbare Informationen zu allen drei Gebieten zu dokumentieren. Zeitgleich sollen sie in einen größeren landschaftsökologischen Kontext eingebettet werden, um Managementmodelle auch für andere Gebiete abzuleiten.

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) arbeitet an einem neuen Risikomanagement in drei Pilot-Regionen, darunter auch die Flora-Fauna-Habitat(FFH)-Fläche Weesower Luch (Foto: Pierre Ibisch)

Prof. Dr. Pierre Ibisch

pierre.ibisch@hnee.de

Webcode: 20210322_008