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15.10.2020

Mit Künstlicher Intelligenz das Grundwasser schützen

Die Nitratkonzentration im Grundwasser mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) möglichst genau vorherzusagen, das ist Ziel des Projekts „Nitratmonitoring 4.0” (NiMo). Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium mit 2,5 Millionen Euro gefördert. Hinter dem Projekt NiMo stehen die Disy Informationssysteme GmbH, das Fraunhofer IOSB, das Karlsruher Institut für Technologie (Abteilung Hydrogeologie) und das TZW: DVGW Technologiezentrum Wasser. Die Verbundpartner entwickeln intelligente Verfahren, mit denen die Nitratbelastung im Grundwasser genauer bestimmt werden kann als mit derzeitigen Verfahren. Detaillierte Daten und Vorhersagen sind die Basis für passgenaue Maßnahmen zum Grundwasserschutz. Mithilfe von KI werden sie zudem Möglichkeiten identifizieren, die das Messnetz verbessern. Die Projektergebnisse werden in einer Pilotregion in Baden-Württemberg und einer in Niedersachsen erprobt und so für den bundesweiten Einsatz in der Praxis optimiert. Das Projekt gehört zu den insgesamt fünfzehn ausgewählten Leuchtturmprojekten der Förderlinie 2 der Förderinitiative „KI-Leuchttürme”, die das Bundesumweltministerium mit einer Laufzeit von insgesamt drei Jahren fördert.

Symbolische Übergabe eines Schecks (v. l. n. r.): Dr. Tanja Liesch (KIT, Institut für Angewandte Geowissenschaften), Claus Hofmann (Geschäftsführer Disy Informationssysteme GmbH), Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin), Dr. Thomas Us

Weiterführende Links


Projekt-Website
Umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums
Projektsteckbrief: „

Webcode: 20201015_004