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29.09.2020

BGR untersucht Auswirkungen der Bodentrockenheit

Die Bundeanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) untersucht die Folgen der geringen Niederschläge der letzten Jahre in Teilen Deutschlands für die Böden. Ausgetrocknete Böden könnten wasserabweisend werden. In diesem Fall wird das Wasser von den Böden entweder gar nicht oder nur sehr langsam wiederaufgenommen. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer „Benetzungshemmung”. Folgen einer Benetzungshemmung der Böden können drastisch sein. Bodenerosion, verminderte Grundwasserneubildung, geringere Bodenwassergehalte und damit schlechtere Wachstumsbedingungen für Pflanzen sind nur einige der möglichen Folgen. Das Bodenexperten-Team der BGR wertet im Projekt neben Bodenproben auch Satelliten- und Klimadaten aus. Aus den Projektergebnissen könnten Maßnahmen abgeleitet werden, um die Böden widerstandsfähiger gegen Benetzungshemmungen zu machen. Zur Bewässerung benetzungsgehemmter landwirtschaftlicher Flächen könnten Strategien entwickelt werden, um die Wasserressourcen effizienter zu nutzen.

Wassertropfen auf benetzungsgehemmter Bodenoberfläche (Foto: BGR)

Weiterführende Links
Website des Projekts

Webcode: 20200929_004