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03.08.2020

Testkampagne "Elbe 2020" gestartet

Wie hydro-meteorologischen Extremereignisse - Starkregen mit Überflutungen ebenso zu wie sommerliche Hitze- und Dürreperioden -die Erde und Umwelt langfristig verändern, untersuchen Helmholtz-Wissenschaftler/innen in der Forschungsinitiative MOSES. In deren Rahmen startete am 4. August 2020 unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) die Testkampagne „Elbe 2020”. Sie führt von Schmilka an der tschechischen Grenze bis in die Nordsee. Die Wissenschaftler/innen mehrerer Helmholtz-Zentren wollen dabei das Zusammenspiel ihrer Mess- und Sensorsysteme testen, um die Auswirkungen von Nähr- und Schadstofffrachten auf die Wasserqualität und die Ökosysteme der Elbe und der angrenzenden Nordseeküste abschätzen zu können. MOSES steht für „Modular Observation Solutions for Earth Systems”. In dieser vom UFZ koordinierten Initiative bauen neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft zwischen 2017 und 2022 gemeinsam mobile und modular einsatzfähige Beobachtungssysteme auf, um die Auswirkungen zeitlich und räumlich begrenzter dynamischer Ereignisse, wie extremer Niederschlags- und Abflussereignisse, auf die langfristige Entwicklung von Erd- und Umweltsystemen zu untersuchen.

Langanhaltende Hitze- und Trockenperioden hatten 2019 zu Niedrigstwasserständen in der Elbe geführt. Die stark abgesunkenen Grundwasserspiegel der letzten Jahre und relative geringe Niederschläge im Frühjahr führen auch in diesem Jahr zu niedrigen Pegeln.

Dr. Ute Weber, UFZ, Projektkoordinatorin MOSES

ute.weber@ufz.de

Weiterführende Links
http://www.moses-helmholtz.de

Webcode: 20200803_007