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25.11.2019

ver.di spricht sich klar gegen Öffnung der WRRL aus

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fürchtet, dass der aktuelle Review der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu einer Aufweichung der Schutzstandards führen könnte. ver.di sieht insbesondere die Gefahr, dass sich die Agrarindustrie für die Absenkung von Schutzstandards einsetzt und sich damit auch durchsetzt. Um dies zu verhindern, appelliert ver.di an die Europäische Kommission, die geltenden Regelungen der WRRL und der nationalen Gesetze endlich ambitioniert umzusetzen. Weiter plädiert die Dienstleistungsgewerkschaft für die Schaffung eines konsistenten Rechtsrahmens seitens der Kommission. Agrarpolitik, Energiepolitik und Verkehrspolitik dürften die WRRL nicht länger konterkarieren, sondern müssten die Erreichung der Ziele fördern. Als Hintergrundmaterial zur aktuellen Diskussion um die Fortführung der Wasserrahmenrichtlinie hat ver.di einen Reader zusammengestellt. Dieser bietet eine Übersicht über die veröffentlichten Positionen der verschiedenen Akteure:

Weiterführende Links
https://ver-und-entsorgung.verdi.de/themen/wasser-ist-menschenrecht

Webcode: 20191125_001