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13.08.2019

K+S: Zwischenspeicher für Salzabwasser genehmigt

Das Regierungspräsidium Kassel hat für das Werk Werra des Salz- und Düngemittelherstellers K+S den Betrieb eines Zwischenspeichers für die vorübergehende Speicherung von Produktionsabwässern in einem stillgelegten Grubenfeld genehmigt. Damit erhöht sich allein das insgesamt zur Verfügung stehende Speichervolumen auf rund eine Million Kubikmeter. Damit erhöht sich die Flexibilität der Produktion im Werk Werra auch bei Niedrigwasser. Der Zwischenspeicher fasst rund 400 000 Kubikmeter und befindet sich im nördlichen Teil des Grubenbetriebes Hattorf/Wintershall in einer Tiefe von rund 700 Metern. Dort wurde auf der ersten Sohle ein ehemaliger Abbaubereich mit einer Fläche von ca. fünf Quadratkilometern für die zeitlich befristete Speicherung hoch mineralisierter Prozessabwässer eingerichtet. Für die Befüllung wurden eine Fallleitung im Schacht Grimberg (Heringen) sowie innerhalb des Bergwerks eine Rohrleitung von insgesamt zwölf Kilometern Länge installiert. Die Entleerung des Zwischenspeichers ist über die zweite Sohle und Nutzung der Einspeicherleitung in entgegengesetzter Richtung vorgesehen. Die ausgespeicherten Prozessabwässer werden bei ausreichender Wasserführung im Rahmen der wasserrechtlichen Erlaubnis über die vorhandene Infrastruktur des Standortes Wintershall in die Werra eingeleitet.

Webcode: 20190813_003