Anzeige


27.05.2019

Vom Regen zum Hochwasser: Messkampagne zu hydrologischen Extremen

Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme ganzheitlich - vom Niederschlag über den Wassereintrag in den Boden und den Abfluss bis hin zum Eintrag ins Meer - zu untersuchen, läuft von Mai bis Juli 2019 innerhalb der Helmholtz-Initiative MOSES eine Messkampagne im Müglitztal in Sachsen. Koordiniert wird die Messkampagne vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). MOSES steht für „Modular Observation Solutions for Earth Systems”. In dieser gemeinsamen Initiative bauen insgesamt neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft mobile und modular einsatzfähige Beobachtungssysteme auf, um die Auswirkungen zeitlich und räumlich begrenzter dynamischer Ereignisse wie extremer Niederschlags- und Abflussereignisse auf die langfristige Entwicklung von Erd- und Umweltsystemen zu untersuchen. An der aktuellen Messkampagne sind neben dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Department Troposphärenforschung (IMK-TRO) des KIT auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) aus Leipzig, das Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit ihren Messsystemen beteiligt.

Mobile Messinfrastruktur KITcube: Mithilfe eines Autokrans wird das Niederschlagsradar im Müglitztal/Sachsen installiert. (Foto: Dr. Andreas Wieser, KIT)

Weiterführende Links
https://blogs.helmholtz.de/moses/de
https://www.ufz.de/moses

Webcode: 20190527_002