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11.02.2019

Forschungsverbund "Maxwater" zum Thema Wasser initiiert

In dem neu gegründeten Forschungsverbund „Maxwater” zwischen verschiedenen Max-Planck-Instituten und externen Partnern haben sich Forschungsgruppen unterschiedlicher Disziplinen zusammengetan, um die molekularen Eigenschaften von Wasser themenübergreifend zu studieren. Der Verbund wird von der Max-Planck-Gesellschaft für die nächsten drei Jahre mit einer Summe von 3,6 Millionen Euro gefördert. Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung beteiligt sich mit einem Fokus auf spektroskopischen Messungen von spezifischen Wassermolekülen an Grenzflächen, wobei Technologien genutzt werden, die eine Zeitauflösung von einer millionstel milliardstel Sekunde erlauben. Beim Max-Planck-Institut für Chemie wird an den chemischen, in der Erdatmosphäre - wie zum Beispiel an Eisoberflächen - ablaufenden Prozessen geforscht, während beim Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Wasser in biologischen Materialien das zentrale Thema ist. Das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin wird mit der spektroskopischen Untersuchung von Wasseroberflächen beteiligt sein. Auf der theoretischen Seite wird der Verbund durch das Max-Planck-Institut für Biophysik unterstützt, die Computersimulation auf molekularer Ebene durchführen werden.

Der Forschungsverbund Maxwater verbindet verschiedene Max-Planck-Institute, die sich die Untersuchung von Wasser auf einer molekularen Ebene zum Ziel gesetzt haben. (Bild: MPI-P)

Weiterführende Links
www.maxwater.mpg.de

Webcode: 20190211_002