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19.07.2018

Klärschlammkooperation im Rheinland

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, der Erftverband und der Wasserverband Eifel-Rur kooperieren zukünftig bei der Klärschlammentsorgung. Mitte Juli unterzeichneten die drei Kläranlagenbetreiber eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam sollen neue Konzepte zur Klärschlammverwertung und Phosphorrückgewinnung umgesetzt werden, im Mittelpunkt steht aktuell die Errichtung einer gemeinsamen eigenen Monoverbrennungsanlage mit einer Verwertungskapazität von ca. 70 000 Tonnen Trockenmasse Klärschlamm pro Jahr. Dies entspricht dem gemeinsamen Klärschlammanfall der Kooperationspartner. In der Vorbereitung dieser Kooperation war auch die Bundesstadt Bonn beteiligt. Dort wurde noch nicht abschließend über den Beitritt zur Kooperation bzw. die Umsetzung einer lokalen Lösung entschieden. Die Kooperationspartner sind weiterhin an einer Zusammenarbeit mit Bonn interessiert. Die Entscheidung aus Bonn wird für Ende September erwartet. Für die Monoverbrennungsanlage soll ein öffentlich-rechtlich getragenes Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Als möglicher Standort für die Monoverbrennungsanlage ist Düren im Gespräch.

Klärschlammkooperation unterzeichnet (v. l. n. r.): Norbert Engelhardt (Vorstand des Erftverbands), Otto Schaaf (Vorstand der StEB Köln) und Joachim Reichert (Vorstand des Wasserverbands Eifel-Rur)

Webcode: 20180719_003