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30.05.2018

Rheinland-Pfalz plädiert für Elementarschadenversicherung

Anlässlich der Starkregenereignisse Ende Mai wirbt die rheinland-pfälzische Landesregierung bei den Bürgern für den Abschluss einer Elementschadenversicherung. Hochwasser und Starkregen könnten fast jeden Hausbesitzer empfindlich treffen. Die Schäden seien in vielen Fällen existenziell. Darum rufen wir erneut alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz auf, sich zu versichern, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Umweltministerin Ulrike Höfken EndeMai in Mainz. Mit einer Elementarschadenkampagne hatte das rheinland-pfälzische Umweltministerium bereits seit 2013 auf die Notwendigkeit der Eigenvorsorge aufmerksam gemacht. Sie war vom Umwelt- und Wirtschaftsministerium, der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und vielen Versicherungsunternehmen und gemeinsam gestartet worden. Derzeit sind in Rheinland-Pfalz gut 30 Prozent der Hausbesitzer sind versichert. Seit dem Start der Kampagne konnte die Versichertenzahl damit um 13 Prozentpunkte gesteigert werden. Nach wie vor besteht aber noch deutlich Luft nach oben. Nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind rund 800.000 Wohnhäuser in Rheinland-Pfalz noch nicht ausreichend versichert. Viele ältere Verträge umfassen nur die Naturgefahren Sturm und Hagel, nicht jedoch Starkregen und Hochwasser. Diese Deckung lasse sich aber ergänzen - auch in stark gefährdeten Lagen, betonte GDV-Geschäftsführer Dr. Bernhard Gause. Selbstbehalte und höhere Prämien sind bei hohen Risiken aber nicht ausgeschlossen. Untersuchungen der Verbraucherzentrale zufolge ist der Abschluss einer Elementarschadenversicherung in gefährdeten Gebieten aber oft nur mit Schwierigkeiten möglich.

Webcode: 20180530_002