Anzeige


22.05.2018

Erster Spatenstich für Berlins zweitgrößtes Abwasserpumpwerk

Mit dem Neubau des Abwasserhauptpumpwerks Charlottenburg werden bald alle 163 Berliner Pumpwerke automatisch aus einer Zentrale überwacht und gesteuert. Außerdem bekommt das neue Werk auch einen 7000 Kubikmeter großen Stauraum, der bei Starkregen Überläufe in die Spree vermeidet. Der symbolische erste Spatenstich für die Investition von 60 Millionen Euro erfolgte am 22. Mai 2018. Der Neubau des zweitgrößten Berliner Abwasserpumpwerks mit einem Einzugsgebiet von fast 110 000 Einwohnern ist eine technische Herausforderung, so die Berliner Wasserbetriebe in einer Pressemitteilung. So liegt der Saugeraum des Werks, in dem das Schmutz- und Regenwasser aus der Kanalisation zusammenfließt, 14 Meter unter Gelände und damit tief im Grundwasser, dessen Spiegel die benachbarte Spree markiert. Damit der Übergang vom alten auf das neue Werk reibungslos klappt, müssen zahlreiche Leitungen von Trinkwasser bis Gas um- und neu verlegt werden. Um komplett sicherzugehen, gibt es bei solchen Bauten auch eine Zeit lang Parallelbetrieb von Neu- und Altwerk. Die Arbeiten dauern insgesamt bis 2021.

Der Berliner Umweltstaatsekretär Stefan Tidow (links) und der Vorstandsvorsitzender der Berliner, Jörg Simon, beim symbolischen ersten Spatenstich (Foto: Berliner Wasserbetriebe/Ole Heinrich)

Webcode: 20180522_013