Anzeige

07.11.2017

Wilhelm Börger gestorben

Der städtische leitende Direktor Wilhelm Börger, Hannover, ist am 21. September 2017 nach schwerer Krankheit im Alter von 58 Jahren verstorben. Wilhelm Börger wurde am 19. Februar 1959 in Strang (Bad Rothenfelde) geboren. Nach dem Abitur folgte von 1978 bis 1985 das Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Göttingen und Tübingen. 1985 absolvierte Wilhelm Börger sein erstes juristisches Staatsexamen. Von 1985 bis 1988 folgten sein Referendariat im Landgerichtsbezirk Göttingen und im Regierungsbezirk Braunschweig sowie 1988 sein zweites juristisches Staatsexamen. Am 1. Januar 1989 trat Wilhelm Börger als Beamter in den Dienst der Landeshauptstadt Hannover ein, zunächst als Justiziar im städtischen Ordnungsamt, dann von 1991 bis 2002 als Justiziar im städtischen Rechtsamt, wo er für das Umweltdezernat mit den Schwerpunkten Allgemeines und Besonderes Verwaltungsrecht, insbesondere Wasser-, Abfall- und Naturschutzrecht, Abgabenrecht und Verwaltungsprozessrecht, zuständig war. Danach wechselte Börger zur Stadtentwässerung Hannover, um dort bis Ende 2003 vorübergehend die kommissarische Betriebsleitung wahrzunehmen. In den darauffolgenden Jahren wirkte er bis 2008 als Leiter der Stabsstelle in der Betriebsleitung der Stadtentwässerung und hatte zugleich die Funktion des Justiziars und Leiters der Innenrevision inne. Nach dem Ausscheiden seines Vorgängers übernahm Wilhelm Börger im Oktober 2008 erneut die Betriebsleitung kommissarisch, die ihm 2010 dann endgültig übertragen wurde. Am 10. September 2013 wurde der Volljurist Börger in den Beirat des Landesverbandes Nord der DWA berufen, den er mit seinem Sachverstand und seinem Erfahrungsschatz bereichert hat. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landeshauptstadt Hannover und insbesondere des Eigenbetriebs Stadtentwässerung genoss Wilhelm Börger große Anerkennung und Wertschätzung. Durch seine ausgeglichene, sachliche und ruhige Art prägte er seinen eigenen Führungsstil. Nicht zuletzt dafür wurde er geschätzt und respektiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihn immer als einen freundlichen und zuverlässigen Kollegen und Chef in Erinnerung behalten, bei dem „der Mensch” im Vordergrund stand.

Webcode: 20171107_003